Fehlerseiten und Leerzustände mit Persönlichkeit gestalten
Entdecke, wie du unerwartete Momente in deiner Anwendung nutzt, um deine Nutzer zu unterstützen und deine Marke zu stärken
Warum Fehlerseiten wichtig sind
Fehler sind unvermeidlich. Wie du darauf reagierst, definiert deine Nutzererfahrung
Wenn etwas schiefgeht, ist das nicht das Ende der Geschichte. Es’s eine Chance — eine Gelegenheit, deine Nutzer zu unterstützen, statt sie zu frustrieren. Eine gut gestaltete Fehlerseite erklärt, was passiert ist, und zeigt dem Nutzer, was er tun kann.
Das Gleiche gilt für Leerzustände. Ein leerer Bildschirm bedeutet nicht, dass nichts passiert. Es bedeutet, dass du eine Moment hast, um zu kommunizieren, zu leiten und Erwartungen zu setzen. Nutzer, die verstehen, was los ist, bleiben. Nutzer, die verwirrt sind, verlassen deine App.
Und hier’s das Wichtige: Diese Momente sind perfekt, um deine Markenidentität zu zeigen. Ein Fehler muss nicht unpersönlich sein. Deine Marke kann durchscheinen — durch den Ton, den Humor, das Design. Das schafft Vertrauen und macht deine Anwendung menschlicher.
So funktioniert gutes Error Design
Ein bewährter Prozess in vier Schritten
Erkläre klar, was passiert ist
Sag dem Nutzer nicht einfach, dass ein Fehler passiert ist. Erklär ihm, was schiefgelaufen ist, in einer Sprache, die er versteht. „Seite nicht gefunden” ist okay. „Wir konnten diese Seite nicht finden — möglicherweise wurde sie gelöscht oder die URL ist falsch” ist besser.
Gib konkrete nächste Schritte
Was soll der Nutzer jetzt tun? Nicht „Versuche es später erneut”. Sondern: „Geh zur Startseite, kontaktiere den Support oder versuche eine andere Suchanfrage.” Gib dem Nutzer Optionen. Das fühlt sich weniger hilflos an.
Nutze einen freundlichen Ton
Technische Fehlercodes sind wichtig für Entwickler, aber für Nutzer sind sie wertlos. Sprich mit ihnen wie mit echten Menschen. Humor hilft — aber nicht gezwungen. Ein 404 kann witzig sein. Ein Datenverlust nicht.
Halte deine Marke konsistent
Die Fehlerseite ist immer noch deine Seite. Das Design, die Farben, die Navigation sollten gleich aussehen. Das gibt dem Nutzer Sicherheit und erinnert ihn daran, dass er immer noch bei dir ist.
Was du lernen wirst
Praktische Richtlinien und konkrete Beispiele für alle wichtigen Szenarien
404-Seiten richtig gestalten
Die 404-Seite ist berüchtig. Aber sie’s auch eine Chance. Entdecke, wie du eine 404-Seite gestaltest, die deine Nutzer trotzdem unterstützt und deiner Marke entspricht.
Leerzustände als Gelegenheit
Ein leerer Posteingang, keine Suchergebnisse, keine Daten. Das müssen keine langweiligen Bildschirme sein. Nutze Leerzustände, um deine Nutzer zu orientieren und zu motivieren.
Fehlermeldungen schreiben
„Ein Fehler ist aufgetreten” ist nutzlos. Lerne, wie du Fehlermeldungen schreibst, die tatsächlich helfen. Mit klaren Worten und konkreten Lösungen.
Navigation und Kontext bewahren
Auch wenn etwas schiefgeht, dein Nutzer sollte wissen, wo er ist und wie er zurückkommt. Navigationsoptionen sind dein Rettungsanker.
Design-Richtlinien für alle States
Farbschemata, Typografie, Icons, Illustrationen. Wir zeigen dir, wie alle Elemente zusammenpassen und deine Marke stärken.
Praktische Vorlagen und Checklisten
Keine theoretischen Konzepte. Echte Vorlagen, Checklisten und Best Practices, die du sofort in dein Projekt übernehmen kannst.
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Fehlermeldungen, die wirklich helfen
Wording ist wichtig. Lerne, wie du Fehlermeldungen schreibst, die das Problem erklären und Lösungen anbieten — statt Nutzer zu verwirren.
Zum ArtikelHäufig gestellte Fragen
Antworten auf die Fragen, die wir immer wieder hören
Sollte eine 404-Seite witzig sein?
Es kommt drauf an. Humor funktioniert, wenn er natürlich wirkt und zu deiner Marke passt. Ein einfacher, freundlicher Ton ist oft besser als erzwungener Witz. Wichtiger ist: Hilf dem Nutzer, das Problem zu lösen.
Was ist ein Leerzustand?
Ein Leerzustand tritt auf, wenn es keine Daten zum Anzeigen gibt — ein leerer Posteingang, keine Suchergebnisse, ein neuer Account ohne Inhalte. Statt einfach nichts zu zeigen, kannst du eine Nachricht anzeigen, die den Nutzer orientiert und zum Handeln aufffordert.
Wie lange sollte eine Fehlermeldung sein?
Kurz genug, um schnell zu verstehen. Lang genug, um hilfreich zu sein. Eine oder zwei Sätze sind oft ideal. Erklär das Problem, dann gib einen nächsten Schritt an.
Kann ich Fehlerseiten für SEO optimieren?
Ja, aber nicht auf Kosten der Nutzererfahrung. Eine 404-Seite sollte dem Nutzer helfen, indem sie Navigation und Links zur Startseite oder verwandten Inhalten anbietet. Das hilft auch Suchmaschinen.
Brauche ich unterschiedliche Designs für verschiedene Fehlertypen?
Nicht unbedingt. Ein konsistentes Design über alle Fehlertypen hinweg schafft Vertrauen. Was sich ändern kann, ist die Nachricht und die Handlungsoptionen — je nach Fehler.
Wie teste ich meine Fehlerseiten?
Simuliere die Fehler selbst. Beobachte echte Nutzer, wenn sie auf Fehler stoßen. Analysiere, ob sie verstehen, was passiert ist, und ob sie wissen, was sie tun sollen. Das ist der beste Test.
Die Realität von Fehlererlebnissen
Daten, die zeigen, warum dieses Thema wichtig ist
der Nutzer besuchen eine Website nach einem Fehler nicht erneut, wenn die Fehlerseite nicht hilfreich ist
der Nutzer mögen es, wenn Fehlerseiten einen freundlichen oder humorvollen Ton haben — wenn er passt
der Nutzer verlassen eine Seite sofort, wenn sie nicht verstehen, was schiefgelaufen ist
der Fehler könnten durch besseres Design und klarere Kommunikation verhindert werden
Bereit, bessere Fehlerseiten zu gestalten?
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